SPD-Fraktion Erftstadt

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WirtschaftsPark: Grundstücksverkauf immer noch nicht perfekt

Ratsfraktion

Pressemeldung der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Erftstadt

Der vor den Sommerferien von der Ratsmehrheit durchgezogene Beschluss, ein Grundstück im dritten Bauabschnitt des WirtschaftsParks zu verkaufen, ist bis jetzt noch nicht umgesetzt. Der damals von der Verwaltung gemachte Druck auf die Politik, jetzt besonders schnell zu entscheiden, entpuppte sich einmal mehr als puren Aktionismus. Weil der Grundstücksverkauf nicht perfekt ist, werden auch die Beschlüsse zur Erschließung des dritten Bauabschnitts nicht in Angriff genommen.

Die SPD-Fraktion hatte sich vor den Sommerferien gegen die Erschließung des dritten Bauabschnitts ausgesprochen. Im bisherigen, für mehr als 2 Mio. Euro erschlossenen Teil gebe es noch genügend freie Grundstücke, begründete die SPD-Fraktion ihr Nein.

Dieses Verfahren zeige einmal mehr, dass die Wirtschaftsförderung in Erftstadt auf völlig neue Füße gestellt werden müsse. „Die SPD-Fraktion unterstützt die Vorstellungen ihres Bürgermeisterkandidaten Dr. Franz-Georg Rips, die Wirtschaftsförderung in Erftstadt zur Chefsache zu machen“, so Fraktionsvorsitzender Bernd Bohlen. Außerdem müsse jetzt dringend ein neues Konzept für die Vermarktung des WirtschaftsParks erstellt werden. Nur den privaten Vermarkter zu kündigen und anschließend nach dem Motto „Weiter so“ zu verfahren, reiche nicht.

Bohlen verweist darauf, dass der Ausschuss für Umwelt, Kreisentwicklung und Energie des Rhein-Erft-Kreises gestern einstimmig der von der Stadt Hürth beantragten Änderung des Regionalplans zugestimmt habe, an der Luxemburger Straße zwischen den Stadtteilen Efferen und Hermülheim einen so genannten „Wohnboulevard“, eine Art Einkaufszentrum für Möbelgeschäfte, mit einer Gesamtverkaufsfläche von circa 25.000 Quadratmetern anzusiedeln. Dies direkt neben dem erst kürzlich entstandenen großen Baumarkt.

„Während die Erftstädter Ratsmehrheit die Erstellung eines Einzelhandelskonzepts immer noch verzögert und sich vehement gegen die Ansiedlung von Einzelhandelsbranchen im WirtschaftsPark Erftstadt ausspricht, handeln unsere Nachbarstädte“, so Bohlen. Erftstadt verliere somit weiter an Kaufkraftbindung.