SPD-Fraktion Erftstadt

Counter

Besucher:219705
Heute:17
Online:1
 

Verkehr wird gezählt

Ratsfraktion

Pressemeldung der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Erftstadt

Die Verwaltung wird in den kommenden zwei Wochen auf Antrag der SPD-Fraktion Verkehrszählungen sowohl auf der K 44 als auch auf der L 263 durchführen. Damit soll das Verkehrsaufkommen vor Eröffnung von DPD dokumentiert werden. Gezählt wird mit Hilfe eines so genannten Seitenmessgerätes auf der Gemeindeverbindungsstraße (K 44) zwischen dem Kreisel am Wirtschaftspark und der Kreuzung mit der B 265n. Die zweite Messstelle befindet sich auf der Landstraße zwischen Bliesheim und Lechenich zwischen dem Kreisel (Zufahrt DPD) und der Kreuzung zur B 265n. Im Januar 2013 wird nach der Inbetriebnahme des DPD-Standortes noch einmal gezählt.

Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Uwe Wegner, hatte die Verkehrszählung kurzfristig angeregt. In dem Schreiben an die Verwaltung hatte er darauf hingewiesen, dass die SPD-Fraktion von Anfang an in der Diskussion über die Ansiedlung von DPD auf die möglichen Verkehrsprobleme an der Kreuzung der B 265 hingewiesen habe. Damit nach der Eröffnung von DPD mit verlässlichen Zahlen operiert werden könne, seien die Zählungen vor und nach der Eröffnung von DPD dringend erforderlich.

Fraktionsvorsitzender Bernd Bohlen erinnert daran, dass seine Fraktion wiederholt den Bau einer Rechtsabbiegerspur an der Kreuzung zur B 265 aus Richtung des Wirtschaftsparkes gefordert habe. „Nach unseren Vorstellungen hätte die Abbiegespur gleichzeitig mit der Inbetriebnahme von DPD fertig sein müssen“, so Bohlen. Der Lechenicher SPD-Stadtverordnete Jörg Kliem weist darauf hin, dass es bereits heute regelmäßig in den Hauptverkehrszeiten zu langen Rückstaus in Richtung kommt. „Nach der Eröffnung von DPD wird die Situation an dieser Kreuzung noch schlimmer“, fürchtet Kliem.

Die SPD-Fraktion geht deshalb davon aus, dass ein zügiger Gesamtumbau dieser Kreuzung notwendig wird. „Die beiden Kreuzungen auf der B 265, über die die Zufahrt zum Wirtschaftspark erfolgt, sind für die zu erwartenden Verkehre aus und zum Wirtschaftspark nicht geeignet“, erklärt Bohlen. Sie seien geplant worden, als an den Wirtschaftspark noch niemand gedacht habe.