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Sportplatz Bliesheim

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Politik stellte keine Bedingungen für den Bau des Kunstrasenplatzes

Es gibt keine Auflage seitens der Stadt oder des Rates, dass der BC Bliesheim eine Eigenbeteiligung in Höhe von 50.000 Euro für den Bau des Kunstrasenplatzes aufbringen muss. „Eine Kostenbeteiligung des Vereins an der Umbaumaßnahme ist weder von der Verwaltung noch von der Politik gefordert worden“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Bernd Bohlen.

Der Eindruck, den der Verein auf seiner Internetseite erweckt, eine Beteiligung des Vereins sei eine Bedingung dafür gewesen, dass die Baumaßnahme jetzt durchgeführt werde, sei falsch. Richtig sei, dass der Vorsitzende des Vereins, Frank Jüssen, sich aus freien Stücken bereit erklärte, die Kosten für den Bau eines Zaunes in Höhe von 45.000 Euro zu übernehmen. „In den Kosten der Baumaßnahme in Höhe von 670.000 Euro sind alle Vor- und Nacharbeiten für den Platz selbst enthalten“, heißt es in einer Antwort derStadtverwaltung auf eine entsprechende Anfrage des Fraktionsvorsitzenden.

Der Beginn der Baumaßnahme am Bliesheimer Sportplatz sei auch unabhängig davon, inwieweit der Verein die Einzäunungskosten übernehme. Bohlen bedauert, dass durch diefalsche Informationspolitik der Vereinsführung in Bliesheim der Eindruck entstanden sei, dass der Umbau nur zustande käme, wenn der Verein sich finanziell beteilige. Dass der Verein nun seine Mitglieder zu einer Einmalzahlung von 25 % des Mitgliedsbeitrages heranziehe, sei nicht durch Auflagen der Stadt oder des Rates zu begründen.